SPD Bad Langensalza

Baumkronenpfad und Gärten werden teurer

Bildung & Kultur

Im Stadtrat wurde intensiv über die Eintrittspreise für Gärten und Baumkronenpfad gestritten: "Erfolg hatte Kleemann (SPD) jedoch beim Erhalt des Jahrestickets für Einzelgärten. Das sollte ursprünglich wegfallen. Zehn Euro kostet es, bisher waren 13 Euro fällig."

 

Bad Langensalza. Der Eintrittspreis für den Baumkronenpfad wird angehoben. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Erwachsene zahlen ab Januar elf Euro.

Eingeführt werden die sieben Euro teuren Einzeltickets, die entweder für den Pfad oder die Erlebniswelt gelten. Bisher kam man für 9,50 Euro auf den Pfad und ins Nationalparkzentrum mit seiner Wurzelhöhle.

 

Auch die Preise für die Themengärten steigen. Statt bisher drei Euro kostet der Eintritt in einen der Gärten vier Euro für Erwachsene. Außerdem gibt es künftig ein sogenanntes Hauptblüteticket. Für den Rosengarten zum Beispiel betrifft das die Zeit vom 10. Juni bis zum 31. Juli. Neu ist auch das Feierabendticket für Gärten. Ab 17 Uhr soll der Eintritt zwei Euro kosten.

 

Einzelgärten: Jahresticket bleibt

Änderungen ergeben sich weiterhin bei den Öffnungszeiten am Baumkronenpfad. Im Januar und Februar wird nur noch während der Schulferien und am Wochenende geöffnet sein. Das hatte SPD-Fraktionschefin Dagmar Kleemann in der Stadtratssitzung kritisiert. „Nationalparkzentrum und Wurzelhöhle sind witterungsunabhängig und können daher täglich geöffnet sein“, sagte sie. Zudem verwies sie auf das neue Hotel, das der Stadt mehr Gäste bringt. Für sie sollte der Baumkronenpfad als Ausflugmöglichkeit in diesem Zeitraum erhalten bleiben.

Schönau verlas dazu eine Zuarbeit von Baumkronenpfad-Betriebsleiter Michael Zilling. Demnach seien in diesen Monaten die Kosten für die Bewirtschaftung höher als die Einnahmen. Im Januar und Februar 2017 habe der Baumkronenpfad rund 93 700 Euro minus gemacht. Die neue Schließzeit sei als Test gedacht, zumal Modernisierungsmaßnahmen in der Erlebniswelt stattfinden. Auch auf die Versorgungslücke in den Wintermonaten verwies Schönau. „Die Gaststätte macht erst Anfang März auf“, sagte er.

Nur fünf Ja-Stimmen gab es für Kleemanns Vorstoß, der an der Mehrheit – 15 Stimmen – scheiterte. Zwei Stadträte enthielten sich. Kleemann hatte mit ihrer Beschlussvorlage auch eine Änderung bei den Eintrittspreisen für Familien gefordert. Die SPD-Fraktionschefin plädierte für freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 13. Geburtstag, demententsprechend angehoben werden sollten die Preise für Erwachsene (auf zwölf Euro). Das Familienticket entfiele damit.

Erfolg hatte Kleemann jedoch beim Erhalt des Jahrestickets für Einzelgärten. Das sollte ursprünglich wegfallen. Zehn Euro kostet es, bisher waren 13 Euro fällig. Laut Schönau komme es auf diesen Posten nicht an, da bisher im Schnitt nur 15 Jahrestickets verkauft wurden. Die neuen Preise und Öffnungszeiten segnete der Stadtrat mit 16 Ja-Stimmen, fünfmal nein und einer Enthaltung ab.

Sabine Spitzer / 19.12.17 (Thüringer Allgemeine)
 
 

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